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Plastiktütenverbot in Kenia hat das Land vorangebracht!

Plastiktüten-Verbot in Kenia
25.06.2018

Kenia hat kürzlich ein Verbot von Plastiktüten eingeführt. Mit dieser umweltschützenden Maßnahme schließt sich Kenia rund vierzig Ländern an, die endlich die Umwelt schützen wollen und zwar gegen: Plastikmüll. Plastikmüll in den Ozeanen nimmt mittlerweile große Ausmaße an. Meerestiere fressen den Müll, ja verschlucken sich gar daran. Auch zerfällt die Plastik in Mikroteilchen, die wir später im Trinkwasser und Nahrungsmitteln wiederfinden. Die Bedrohung der Meere wird auch beim UN-Umweltgipfel in Nairobi vom 4. bis 6. Dezember ein gravierendes Thema sein.

Bis vor kurzem war die Plastiktüte in Kenia ein nicht wegzudenkender Bestandteil des Lebens. Vom Einkauf im Supermarkt bis hin zur beliebtem Tragetasche und sogar als Toilette in den Slums, wurde sie eingesetzt. Etwa hundert Millionen Tüten wurden jährlich verteilt. Die Tüten landeten auf Feldern, in Bäumen und auf Straßen, in Abflüssen und an den Stränden. Zudem dachten Teile der Bevölkerung, dass Plastiktüten der Erde gut tun und die Felder fruchtbar machen. Ein Irrglaube! Das Verbot der Plastiktüte ist eine effektive und harte Maßnahme, die aber Wirkung zeigt. In Kenia wirken nun die Strassen und Dörfer weit mehr „aufgeräumt“, als es früher der Fall war. Viele Einheimische besinnen sich nun auf die guten alten Tragetaschen und Körbe aus Sisal, welches in Kenia oft und gerne angebaut und geerntet wird.

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Quelle: FAZ.net