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Portrait einer Eltern-Patenschaft für Rebecca

Eltern Patenschaft Familie Kaminski
20.11.2013

Unsere Kenia Reisenden Thomas Kaminski und Manuela Jelinek berichten von ihren Kenia Erlebnissen rund um die begleitete Kenia Gruppenreise im Sommer 2013 und Ihrer herzerfüllenden Patenschaft zu Rebecca, einem kleinen kenianischen Mädchen:

Thomas Kaminski und Manuela Jelinek: Wir haben sehr lange nachgedacht, wo wir denn nur Urlaub machen könnten? Kanarische Inseln oder New York, ach da waren wir doch schon! Oder doch einmal Urlaub in der Karibik oder in Asiatischen/Indischen Ländern? Wir haben uns dann schlussendlich sehr viel im Internet über verschiedene Reiseziele informiert. Nach längerer Zeit sind wir beim Stöbern auf das Reiseland Ostafrika/Kenia gekommen und sind letztendlich auf die Homepage www. keniaferien.de Keniaspezialist Reisekontor Schmidt gelangt. Wir haben uns zunächst auf der Homepage eigenständig gut informieren können, um vom Reiseland Kenia erste Eindrücke zu bekommen. Später haben wir die Rubrik „Hilfsprojekt“ angeklickt und alle Informationen, Schulberichte, Fotos und Videos rund um das soziale Projekt eingelesen und angesehen. Aufgrund der aktuellen Schulberichte und zugehörigen Fotos haben wir erfahren, dass man auch eine Patenschaft für ein Kind in Kenia übernehmen kann. Als wir das Wort „Patenkind“ gelesen hatten, kam in uns Freude auf, uns wurde regelrecht warm ums Herz. Wir sahen uns alle Bilder und rührenden Videos nochmals an, denn immer wieder mussten wir uns das strahlende Lächeln der Kinder mit ihren süssen Kulleraugen ansehen. Wir waren restlos begeistert.

Voller Vorfreude haben wir uns dann recht zügig bei Frau Marina Schmidt (Inhaberin des Reiseunternehmens) informiert. In erster Linie über das Land Kenia, das Klima, über weitere allgemeine Informationen und über eine bevorstehende Gruppenreise, die wir dann auch vom 28.8.2013 – 13.9.2013 buchten. Schlussendlich sprachen wir über das Schulprojekt und unseren großen Wunsch eine Patenschaft für ein kleines Mädchen zu übernehmen.

Frau Marina Schmidt erzählte uns, dass eine Patenschaft vorerst auf ein Jahr befristet wird, um das Zusammenspiel zwischen Pateneltern und Kind zu prüfen. Und so funktioniert es:
Die Pateneltern schreiben in regelmässigen Abständen Briefe auf Englisch und senden diese dann rechtzeitig zu Reisekontor Schmidt nach Leipzig. Bei jeder begleiteten Gruppenreise nach Kenia werden die angesammelten Patenbriefe beim Schulbesuch von der jeweiligen Reisekontor Schmidt Begleitung an das Patenkind übergeben. Die Übergabe der Patenbriefe beim Schulbesuch wird immer fotografiert! Nach der Gruppenreise wird die Homepage www.keniaferien.de von der entsprechenden Reisebegleitung überarbeitet und die aktuellsten Neuigkeiten vom Fortschritt der Schule und der absolvierten Geschenk- und Briefübergabe hochgeladen. So kann jeder Interessent nachlesen und ist auf dem neusten Stand. Prinzipiell kann man das Patenkind bei jeder geführten Gruppenreise nach Kenia – ca. eins bis dreimal im Jahr sehen, je nachdem wie oft eine Gruppenreise nach Kenia jährlich stattfindet. Es steht den Pateneltern frei, wie oft Sie das Patenkind besuchen – oder was sie dem Patenkind kaufen und zusätzlich Gutes tun möchten.

Aufgrund der uns nun vorliegenden Informationen haben wir Frau Marina Schmidt erklärt, dass wir gerne ein Patenkind aus Kenia möchten. Es sollte unbedingt ein Mädchen sein, so zwischen fünf und sieben Jahren. Frau Schmidt teilte uns mit, dass Sie bereits vor unserer gebuchten Gruppenreise im Sommer 2013 nochmal in Kenia sein wird und mit dem Schuldirektor Mr. Ramos eng in Kontakt stünde. Sie versprach, sich zuverlässig zu kümmern, ein liebes Patenmädchen für uns zu finden und Sie hielt Wort. Bereits kurz nach Ihrer Rückkehr in Deutschland, erhielten wir erste Informationen über unser neues Patenkind per Mail. Frau Schmidt schickte Fotos von einem fünfjährigen Mädchen namens Rebecca. Wir haben auch erfahren, dass sie zwei Schwestern und einen Bruder hat. Wir waren schlichtweg begeistert und sofort verliebt. Seitdem hängen Fotos von Rebecca in unserer Wohnung und wir könnten ihr liebes Gesicht immerzu betrachten. Schnell sandten wir die erste englische Mail für Rebecca an Frau Schmidt, die sie auch umgehend nach Kenia weiterleitete. Die Rückantwort, dass unser Schreiben an Rebecca überreicht worden ist, kam höchstpersönlich vom Schuldirektor ca. eine Woche später per Mail. Nun wussten wir, wie wir die Sache anzugehen hatten. Die nächste begleitete Gruppenreise nach Kenia begann im März 2013, bei der wir ein kleines Geschenk und einen Patenbrief mitgaben. Voller Freude informierten wir uns dann auf der Homepage von Reisekontor Schmidt über den Schulbesuch und sahen auch die Fotos der Übergabe. Siehe Unser Schulprojekt im März 2013.

Am 28.8.2013 war es endlich auch für uns persönlich soweit!! Jambo, Jambo!! Wir fliegen nach Kenia zu unserer süssen lieben Rebecca. Circa zwei Wochen vor Abflug wurden wir von Frau Schmidt telefonisch informiert, dass wir gleich am Ankunftstag mittags unser Patenkind Rebecca nebst Eltern sehen konnten!! Es wurde alles bestens im Vorfeld von Frau Marina Schmidt organisiert und auch vor Ort mit Reisebegleiter Herrn Hahnefeld waren wir sehr zufrieden. Er hatte bereits einige Kenia Erfahrung durch Reisen seit frühester Kindheit vorzuweisen und konnte uns bestens betreuen.

Wir wurden mit einem organisierten Taxi zu unserem Patenkind ins Dorf gebracht wo wir endlich unsere Rebecca sahen, die anfangs etwas schüchtern war, was uns aber völlig verständlich ist!! Rebeccas Mutter ist eine auffallende Erscheinung und war hübsch gekleidet. Danach fuhren wir, gemeinsam mit Rebeccas Mutter, Timo Hahnefeld und dem Deutschlehrer der Schule Herrn Ngala mit dem Taxi zu Rebeccas Haus. Was für ein Erlebnis! Kaum ausgestiegen, liefen uns über ein Dutzend Kinder zu. Alle Kinder riefen immer „Jambo, Jambo Karibu“ was auf Deutsch übersetzt „Guten Tag und Herzlich Willkommen“ bedeutet!! Wir wurden von Rebecca`s Eltern ins Haus gebeten. Rebecca haben wir immer wieder getragen, sind Hand in Hand mit ihr gegangen. Sie freundete sich zunehmend mit uns an und war ganz glücklich dabei. In dem Wohnraum haben wir ihr einen eigenen vollgefüllten Koffer auf den Tisch gestellt. Sie erstaunte so herzvoll mit ihren grossen Kulleraugen, es war eine Freude das zu sehn. Sie hat von uns Schulsachen wie z.B. Federpinale, Radiergummi, Filzstifte, Hefte und viele Spielsachen bekommen, auch Kleidung wie z.B. Rock, Hose, T-Shirts, Socken Unterhose und Freizeitschuhe sowie ein paar offene Sandalen. Rebecca hatten wir zusätzlich noch zwei Schulrucksäcke gekauft und noch einiges mehr. Ihre Eltern waren so erstaunt, dass sie nicht wussten, wie sie reagieren sollten. Nach einiger Zeit sagten sie dann auf einmal immer wieder asante sana, asante sana  vielen Dank! Das Lächeln und die Freundlichkeit kommt bei diesen Menschen wirklich vom Herzen heraus! Es sind so dankbare Menschen, das kann sich keiner vorstellen! Man glaubt es erst, wenn man es in Wirklichkeit sieht! Sie freuen sich um jede winzige Kleinigkeit, dieses Erlebnis werden wir nie im Leben vergessen. Anschliessend fuhren wir alle zum Nakumat Markt (Einkaufszentrum). Dort kauften wir notwendige Sachen für die Familie ein. Später haben wir dort noch zu Mittag gegessen und Rebecca, nebst Mutter, Timo, Mr. Ngala und sogar den Taxichauffeur zum Mittagessen eingeladen.

Später, zurück bei Rebecca zu Hause, haben wir noch spielerisch mit Seifenblasen eine Menge Spaß gehabt, selbst die Eltern von unserem Patenkind und alle anwesenden auf der Strasse haben herzlich beim Anblick der bunten Blasen gelacht. Aus Gastfreundlichkeit und Dankbarkeit heraus, stieg Rebeccas Vater schließlich auf eine Kokospalme und warf drei Kokosnüsse auf den Boden. Sie wurden mit einem Messer aufgeschnitten und uns anwesenden Touristen gereicht. Ein seltener Genuss für uns Europäer.

Am 10.9.2013 fuhr die komplette Reisegruppe mit einem organisierten Bus zum Shanzu Village, wo Rebeccas Schule – die Barsam Junior School ansässig ist. Es wurde wieder organisiert, das Rebeccas Mutter mit anwesend war und unser liebes Patenkind lachte uns aus vollem Herzen an, wir hatten ihre Sympathie gewonnen. Rebecca haben wir ein wenig getragen und viel Aufmerksamkeit geschenkt, das hat ihr sehr gefallen, sie strahlte immer wieder mit Ihren schwarzen Kulleraugen!

Da Rebecca in den nächsten Tagen Geburtstag hatte, haben wir an diesem Tag beim Schulbesuch bereits vorgefeiert. Alle in der Klasse bekamen ein Stück Kuchen, die sich auf bunten Papiertellern befanden, dazu bekamen sie ein Getränk gereicht. Rebecca hat sehr stolz ihren Teller getragen. Es war eine wunderschöne Feier für Rebecca.

Es war alles unbeschreiblich emotional, lustig und traurig zugleich, unvergessen und einzigartig. Reisekontor Schmidt hat uns wirklich mit dem Land Kenia, den Menschen, vor allem aber dem echten authentischen Leben der Einheimischen in Berührung gebracht. Leider kommt auch der schwerste Abschied irgendwann, wir haben uns alle umarmt. Rebecca`s Mutter bedankte sich für alles, was wir für die Familie getan haben. Als wir uns von Rebecca trennen mussten, sahen wir das Rebecca anfing zu weinen, dass war sehr schwer für uns. Fazit unserer Reise: Es erfüllt uns sehr, nun ein kenianisches Patenkind zu haben und etwas Gutes zu tun. Wir bedanken uns recht herzlichst bei Reisekontor Schmidt im Besonderen bei Frau Marina Schmidt und Timo Hahnefeld, dass man uns so etwas wertvolles möglich gemacht hat. Ebenfalls bedanken möchten wir uns für die zahlreiche Hilfe beim gesamten Reiseteam.

Reisekontor Schmidt ist zu hundert Prozent weiterzuempfehlen, es läuft alles auf ehrlicher Basis ab, wir sind bezüglich unseres Patenkindes ständig mit dem Keniaferien-Team in Kontakt. Ja und wie soll es auch anders sein, freuen wir uns schon auf unsere nächste Gruppenreise nach Kenia, die wir wahrscheinlich wieder mit Begleitung von Timo Hahnefeld im nächsten Jahr buchen werden, um unsere Rebecca und Kenia wiederzusehen.