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Gruppen Reisebericht aus der Masai Mara – Safari zur Großen Tierwanderung

Masai Mara Safari Gruppenreise Great Migration
10.09.2018

Freudig aufgeregt sind wir am Mittwoch, 6 Uhr morgens von der Severin Sea Lodge aus zum Airport Mombasa gestartet. Denn nun begann für unsere Gäste der Höhepunkt des Keniaurlaubes: die Safari in die Masai Mara. Flugzeit: zwei Stunden mit herrlichem Blick über den Tsavo und Amboseli in Richtung Masai Mara. Und da schon das erste Highlight: der Kilimanjaro. Wow! Wir fliegen in einer Höhe von ca. 3.5oo Metern und können auf den berühmtesten Berg Afrikas schauen. Die dünne Schneeschicht gibt uns zu denken …
Die Ankunft am Airstrip verlief reibungslos. Manch einer konnte zum ersten Mal „waschechte“ Massai (mit ihren roten Tüchern und Ketten) bestaunen. Nach einer 50-minütigen Fahrt wurden wir auf das Herzlichste im Oloshaiki Camp begrüßt. Die einzelnen Zelte wurden schnell eingenommen und hier war ein zweites Mal ein „wow“ zu hören: Jedes Zelt im Oloshaiki Camp ist ausgestattet mit 2 Betten, WC mit Wasserspülung und Dusche und läßt keine Wünsche offen. Hinzu kommt die Ruhe, die durch die offenen Zeltfenster strömt und der naheliegende Talek River mit seinen Windungen – Natur pur!

Am Nachmittag startete unsere erste Pirschfahrt. Aufgeteilt in 4 Jeeps ging es in die Savanne hinaus – voller Vorfreude auf das, was uns erwartet. Und als ob uns die Natur gleich am ersten Tag alles geben wollte, durften wir hautnah eine Antilopengeburt miterleben – einfach atemberauben! … Und wir haben die „Big Four“ gesehen: Leopard, Büffel, Elefanten und Löwen, aber auch Giraffen, Zebras, Warzenschweine, Hyänen und Gnus. Zu guter Letzt konnten wir mit einem grandiosen Sonnenuntergang den ersten Safaritag beschließen. Abendessen im Restaurant … und alle Mitarbeiter bereiteten unserer Johanna ein schönes Geburtstagsgeschenk mit einer großen Torte und Gesang. Alles im allem einfach nur schön!

Am nächsten Morgen hieß es für alle früh aufstehen. Um 5:45 Uhr sind wir zur Morgenpirsch gestartet: Noch kühl am Morgen – aber heiß auf Tierbeobachtungen. Und was soll man sagen: Nach Sonnenaufgang haben wir wieder viele Tiere gesehen. Unsere absoluten Highlights waren: Zwei Löwenmamas mit 5 Jungtieren (die sich gut verstecken konnten, jedoch durch unsere Guides trotzdem gefunden wurden), mehrere Geparden und ein Zug von mehreren hundert Gnus und Zebras, die in Bewegung waren und in schnellem Tempo den Hügel herunterkamen. Wie wird es wohl dann erst am Gnu Crossing Point sein? Das werden wir einen Tag später erfahren …

Am Freitagmorgen sind wir dann zum Mara Fluss gefahren und waren enttäuscht … Am Point waren noch keine Tiere zu sehen. So haben wir mit unseren Guides besprochen, erst einmal weiter zu fahren … Und wurden mit 5 Löwen belohnt, die träge im Gebüsch lagen. Bei der Weiterfahrt Richtung Talek River begegneten uns Gnu- und Zebraherden. Plötzlich erhöhten die Guides die Geschwindigkeit und rasten mit uns zu einer Talsohle am Talek. Die beiden Herden hatten sich in Bewegung gesetzt, um den Fluss zu überqueren. Alle Kameras klickten, denn auf diesen Moment hatten alle gewartet. Gänsehaut pur! Schön, dass wir das live erleben durften! Die Finger tanzten nur so über die Auslöser der Kameras. Glücklich und zufrieden konnten wir den dritten Safaritag am Lagerfeuer mit Amarula-Likör beschließen.

Safaritag Nr. 4: Wir konnten einem Löwen beim Fressen zuschauen und haben einen Leoparden direkt vor die Kamera bekommen. Welch ein Safariglück! Aber auch andere Tiere ließen sich wieder sehr gut beobachten. Am Nachmittag sind 6 Gäste und Verona Dankert, unsere Reiseleiterin vom Keniaspezialist Reisekontor Schmidt, ins nahegelegene Masai Dorf gegangen. Wir wurden vom Häuptling begrüsst und konnten nach Entrichtung des Eintrittsgeldes den Kral betreten. Dort erwarteten uns bereits die Massai Männer und zeigten uns ihre Tänze. Natürlich durften unsere männlichen Gäste mittanzen. Anschließend waren die Frauen dran. Uns wurde gezeigt wie mit Elefantendung Feuer gemacht wird und wir waren erstaunt, dass in einer Zeit von 2:33 Minuten das Feuer brannte. Zum Abschluss durften wir in eine Manjatta hineinschauen und waren erstaunt, aber auch erschrocken, wie Menschen auf so engem Raum schlafen, kochen und leben können. Während unserer letzten Nachmittagspirschfahrt haben wir noch viele Affen, Flusspferde, Giraffen, Löwen und Elefanten gesehen. Verabschiedet wurde dieser Tag mit einem gigantischen Sonnenuntergang so, wie man ihn von Bildern oder dem Fernsehen kennt. So stellt man sich Afrika vor!

Auch die nunmehr leider letzte Morgenpirsch hatte noch einmal viele Attraktionen zu bieten. So konnten wir live erleben, wie mehrere Hyänen ein Gnujunges jagten und zerfleischten. Das war nichts für schwache Nerven – aber so ist nun einmal der Kreislauf des Lebens. Faszinierend und schaurig zu gleich … Als super Abschluss konnten wir noch einmal einen Leoparden aus nächster Nähe beobachten. Noch einmal: „WOW“

Wir möchten uns ganz herzlich bei unseren Guides bedanken. Sie sind alle sicher gefahren und haben uns zu so vielen Tierbeobachtungen geführt, dass unsere Erwartungen MEHR als erfüllt wurden.

Asante sana!
Die Reisegruppe zur „Great Migration 2018“ des Keniaspezialisten Reisekontor Schmidt


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Hier noch ein kurzes Video aufgenommen von unseren Gästen: