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Heiratsantrag im Nationalpark unter dem Sternenhimmel

Reisegäste vom Keniaspezialist Reisekontor Schmidt am Äquator in Kenia
13.06.2017

Ein Reisebericht Auszug:

Diesmal steigen wir in Nairobi aus dem Flugzeug. Es ist früh und die Luft ist noch kühl. Wir fahren Richtung Norden. An Plantagen vorbei Richtung Thika sehen wir bald den Mount Kenia am Horizont. Ich denke an Jenseits von Afrika. Die Schönheit Kenyas hat mich schon seit unserer Ankunft wieder in ihren Bann gezogen. Drei Tage zuvor, um genau zu sein ,bei unserer Ankunft am frühen Morgen in Mombasa.Auch zu dieser Zeit herrschte schon Leben auf den Straßen, so stand da eine Frau in gelb schwarz gekleidet mit einem Bündel Zeitungen auf dem Kopf, die sie wohl gleich auf der Strasse feilbieten würde. Endlich bin ich wieder zurück in Kenya.

Bald überqueren wir den Äquator und weiter gehts nach Samburu … Schon kurz nach Parkeinfahrt sehen wir die ersten Grevyzebras … Antilopen und Giraffen … es ist so unglaublich schön!!! Auch hier berührt mich, wie schon auf meinen vorherigen Safaris, die Ursprünglichkeit der Natur, die Tiere in ihr, einfach das pure Leben. Meine Gedanken und Seele sind frei und ich bin einfach nur da. Es ist einfach überwältigend …

Am Abend springt ein Leopardenenbaby direkt neben uns vom Baum, keinen Meter entfernt.  Während wir uns noch fragen, wo die Mutter ist, steht auch sie da … in diesem Moment stockt uns fast der Atem. Da steht sie mit ihrem Baby in voller Anmut mit ihrem glänzenden Fell in der Abendsonne,  in der Abendsonne Kenyas …

Am nächsten Morgen sehen wir einen weiteren Leoparden schlafend auf einem Geäst liegen, während auch der Rest der Tierwelt erwacht. Auch die Lodge ist wahnsinnig schön und die Antilopen, Mumbas und Paviane kommen bis vor die Zimmer. Auch die Vielzahl der anderen Tiere, wie Elefanten, Giraffen, Sungura usw. ist überwältigend. Nun geht es weiter nach Sweetwater … Alleine schon am Äquator zu sein …

Wir sehen zehn Minuten nach Parkeinfahrt unser erstes Nashorn in freier Wildbahn. Eine Gänsehaut überzieht mich vom Kopf bis in die Zehenspitzen und das sollte nicht das einzige bleiben, was an diesem Tag unseren Weg kreuzt. Weitere zehn Minuten später treffen wir einen schlafenden Löwen. Ihn sollten wir in der nächsten Nacht mehrfach laut brüllen hören … ja, das ist Afrika …

Am Abend besuchen wir das zahme Nashorn Baraka … und seine Nähe und die Ruhe, die er ausstrahlt, sind überwältigend, auch das Vertrauen, was er uns entgegenbringt. Wir sehen an diesem Tag noch viele Nashörner, Breit- und Spitzmaul und sogar mit Jungtier.

Das Sweetwaters Camp ist die Erfüllung des puren afrikanischen Traums. Nashörner und Zebras,  ja riesige Antilopenherden trotten am Zelt vorbei, zum Wasserloch und Sungura (Steppenhasen) hüpfen unter Büschen hervor … nachts brüllt ein Löwe …

Als Krönung folgte hier noch der Heiratsantrag meines zukünftigen Mannes. Im Tent auf dem Äquator und unter dem Sternenhimmel meines geliebten Kenyas …

Tanja L.

Kompletter Bericht hier.