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Die chinesische Eroberung Afrikas!

09.07.2018

Das Gesicht des Kontinents Afrika beginnt sich zu verändern durch die chinesische Eroberung Afrikas! Bereits mehr als eine Million Chinesen sind aus unterschiedlichsten Motiven nach Afrika gezogen. Sie prägen Vielerorts den Alltag, auch sieht man sie heute auf fast jedem innerafrikanischen Flug: Chinesen jeder sozialen Schicht– vom Chef über den Bauarbeiter, die Geschäftsfrau, den Touristen bis zum einfachen Verkäufer. Oft sind es Menschen mit großem Pioniergeist. Immer wieder hört man Geschichten wie schnell chinesische Geschäftsmänner Fabriken in Afrika aufbauen. Deutsche Waren sind in Afrika zwar sehr beliebt, aber meist viel zu preisintensiv. Umgekehrt sehen viele deutsche Unternehmer Afrika als 3te Welt an – und nicht als Investmentmöglichkeit.

In dreißig Jahren Reformpolitik hat sich China selbst drastisch verwandelt – jetzt zieht es aus, die Welt zu erobern. In kurzer Zeit ist China zum wichtigsten Handelspartner Afrikas aufgestiegen. Der Wert der gehandelten Produkte belief sich 2015 auf etwa 188 Milliarden US-Dollar, das ist tatsächlich mehr als das Dreifache des Handels mit Indien, Afrikas zweitstärkstem Partner. Lange folgten die Beziehungen einer recht einfachen Idee: Die chinesische Regierung sucht Ressourcen und Partner, ihre Staatsbetriebe bauen dafür Straßen Gebäude und Bahnlinien in Afrika auf.

Nun sind die Beziehungen zwischen China und Afrika sogar noch komplexer geworden. Die großen Geschäfte in Afrika machen tatsächlich immer noch der chinesische Staat und seine Großbetriebe. Daneben aber gibt es jetzt sehr viele private Glückssuchende. Man schätzt ihre Zahl bereits auf 10.000. Diejenigen, die ausbilden und Arbeitsstellen schaffen, neue Waren anbieten und die Wirtschaft beleben. So sagten 1000 der befragten Unternehmer, dass 89 Prozent ihrer Angestellten Afrikaner seien. Das wären 300.000 neue Arbeitsstellen.

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Quelle: die Zeit

Die chinesische Eroberung Afrikas