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Bargeld & Bürokratie … | Hier hängt Kenia uns ab …

M-Pesa bargeldloses Zahlen in Kenia per Handy
18.02.2019

Deutschland genießt den Ruf effizient durchorganisiert zu sein und vor allem technisch weit fortgeschritten. Aber es gibt noch viele Verbesserungsmöglichkeiten. Hier zeigen wir eines davon auf:

Die Deutschen zahlen immer noch am liebsten mit Bargeld und/oder mit EC-, seltener jedoch mit Kreditkarte, manchmal aber auch über Paypal und/oder Überweisung. Ziemlich viel Durcheinander bei uns Germans.
In Kenia ist alles easy: per M-Pesa (Kisuaheli für „mobiles Geld“) erhalten und versenden die Kenianer ihr Geld übers Handy. Damit kann jeder Einzelne quasi ALLES bezahlen, vom Zugticket bis zur Stromrechnung. Er kann auch in Sekunden das Geld von einem Teil des Landes in einen anderen Teil Kenias versenden. Das Gute daran ist: Man benötigt KEINE Konten, lediglich eine Handy mit SIM-CARD. Dies hat enorme Vorteile, da sich wohl die meisten Kenianer niemals ein Konto einrichten könnten, geschweige denn genug Geld darauf zur Verfügung hätten. In dem 50 Millionen Einwohner reichen Kenia gibt es mittlerweile fast 48 Millionen M-Pesa-Konten. Ist ein Kenianer in der Stadt flüssig, kann er schnell über den Verbleib des Geldes verfügen und/oder seinen Verwandten in weit entfernten Dörfern ganz unbürokratisch helfen.


Quelle: Bild.de