100 km nördlich von Mombasa liegt die Stadt Malindi mit ca. 70000 Einwohnern. Sie gehört zu den größten Touristenstädten Kenias.
Sehenswürdigkeiten
Wirtschaft
Neben dem Tourismus als Haupterwerbszweig legen die Menschen von Fischerei, der Baumwoll- und Sisalproduktion sowie dem Handel. Der Flughafen von Malindi soll in Zukunft für internationale Flüge ausgebaut werden.
Um Malindi herum konzentriert sich der italienische Küstentourismus Kenias was der Stadt neben guten Pizzerien auch den Ruf des besten Cappuccinos Ostafrikas verschafft.
Geschichte
Malindi wurde im 13.Jahrhundert gegründet und ist seit daher eine der wichtigsten Städte der Suahelikultur. Die chinesische Expedition des Admirals Zheng He besuchte 1414 die Stadt und der örtliche Herrscher schickte daraufhin Gesandte mit nach China. Der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama landete 1498 auf Malindi und nahm von dort aus seine Lotsen für die Weiterfahrt nach Indien an Bord. Danach ging Malindi ein Bündnis mit Portugal ein um Unterstützung in der Auseinandersetzung mit der Nachbarstadt Mombasa zu erhalten. Für die Portugiesen war Malindi der wichtigste Stützpunkt zwischen Mosambik und Goa. 1593 legten die Portugiesen Ihren Hauptstützpunkt auf das Fort Jesus in Mombasa und somit nahm die Bedeutung des Bündnisses stark ab. In der Folgezeit verlor Malindi ständig an Bedeutung und verfiel. Im 19.Jahrhunder gab es erstmal wieder Interesse als sich der Schwerpunkt des osmanisches Reiches durch den Umzug des Hofes vom Oman nach Sansibar an die ostafrikanische Küste verlagert hatte. Neuem Auftrieb gab der Stadt das Anlegen von bewirtschafteten Plantagen . Malindi wurde in der englischen Kolonialzeit als Strandbad entdeckt, was die Grundlage für seinen Aufstieg als Tourismusstandort geworden ist.
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